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Schwarzwald vom 22. September bis zum 24 September 2007,
insgesamt 217 km und 1875 Höhenmeter.
(Bericht von Ehrenfried)
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Statistik:
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Datum |
Strecke |
Kilometer |
Durchschn. |
Höhen- |
|
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km |
km/h |
meter |
| 22.09. |
Rastatt-Gaggenau-Gernsbach-Forbach-KlosterReichenbach-Waldachtal |
94 |
15,5 |
1099 |
| 24.09. |
Waldachtal-Nagold-Calw-Pforzheim-Bretten-Bruchsal |
123 |
18,5 |
776 |
Bericht:
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An diesem Wochenende habe ich einen wunderschönen
Kurztripp in den Schwarzwald unternommen. Mit dem Zug fuhr ich bis Rastatt am
Fuße des Schwarzwaldes. In Rastatt suchte ich einige Zeit nach dem Radweg "Tour
de Murg".
Erst am Ortsausgang fand ich ihn. Dann ging es stetig, aber moderat
bergauf bis kurz vor Baiersbronn. Die Ausschilderung des
Radweges ist im
allgemeinen sehr gut, allerdings ist man nicht vor einigen Umwegen und dann
wieder Suchen der Route sicher. Landschaftlich ist die "Tour de Murg" einer der
schönsten Radwege, die ich in den letzten Jahren gefahren bin. Immer
entlang der
Murg, die anfangs gemächlich fließend, später steiler über Geröll sich in einem
schmalen Flussbett ihren Weg bahnt. Der Radweg führt häufig durch den Wald, der
im Herbst eine wunderschöne Laubfärbung zeigt. Teilweise auf freien Strecken hat
man einen grandiosen Blick nach vorn und zurück. Einen kleine Pause ist der
wunderschöne Marktplatz von Gernsbach wert. Wie mir einige Radfahrer
berichteten, soll man diesen familienfreundlichen Radweg am Sonntag meiden.
Viele Familien nutzen mit ihren Kindern diesen Weg abwärts, die parallel
verlaufende Bundesbahn bietet an viel Stationen eine Rückfahrt an.
Am 23.09. blieb das Fahrrad in Waldachtal stehen.
Ein schöner Ausflug in die kleine gemütliche Stadt Dornstetten mit malerischen
Fachwerkhäusern und als Touristenmagnet der Barfußweg standen auf dem Programm.
Der Montag führte mich zurück über das fast
ebenso schöne Nagoldtal. Entlang der Nagold führt der bekannte
Radweg
"Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee". Der Radweg ist fast durchweg gut asphaltiert,
nur auf kurzen Teilstücken
ist er naturbelassen. Die Landschaft ist etwas
weicher, die Hügel leichter geschwungen als im Murgtal. Die schmucken, liebevoll
restaurierten Fachwerkhäuser von Calw sind unbedingt eine Besichtigung wert.
Schon Hermann Hesse nannte Calw die schönste Stadt zwischen Bremen und Neapel.
In Pforzheim habe ich mich gründlich verfahren, und erst 10 km hinter Pforzheim
fand ich auf den Radweg zurück. Die Landschaft ist jetzt langweilig, und nach
den wirklich schönen Eindrücken im Schwarzwald hätte ich die Tor schon in
Pforzheim oder Bretten abbrechen sollen. So radelte ich dann noch bis Bruchsal
und ereichte zwei Minuten nach Beginn eines Gewitters den Bahnhof. Nach
kurzer Wartezeit konnte ich mit dem Zug nach Hause fahren.
Ein kleines Resümee: Der Schwarzwald ist eine
Fahrradtour wert!
Kartenmaterial:
Als Karte verwendete ich die etwas ältere
Fahrradkarte vom Aldi im Maßstab 1:150000. Der Radweg "Tour de Murg" ist dort
noch nicht eingezeichnet, eine Orientierung ist jedoch recht gut möglich.
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