Sardinien 2009 |
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Sardinien im Jahr 2009 vom 14.04. bis zum 30.04. (Bericht von Ehrenfried) Statistik:
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Am 14.04. starteten Hans und ich von Darmstadt aus in Richtung
Sardinien. Der Hinweg (rote Route) führte uns mit zwei Übernachtungen in
Feldkirch, kurz vor
Liechtenstein, und in Casalpusterlengo, Poebene, zum
Fährhafen
Livorno. Wir fuhren beide eine 125er, deswegen wollten wir in
Deutschland keine Autobahn benutzen, in Italien ist es mit einer 125er
verboten.
Die Alpen überquerten wir auf einer landschaftlich schönen Strecke durch
Lichtenstein und über den
Julierpass (2284m) vorbei am Maloja-See. Dieser
war zu dieser Zeit noch mit einer durchgehenden Eisschicht bedeckt. Am
Julierpass begegneten wir noch Skiläufern. Weiter ging es dann am Comer
See und weiträumig an Mailand vorbei. Überrascht wurden wir von dem
Für die Rückfahrt wählten wir die Strecke über den Brenner. Bis Lucca hatten wir einen tierisch dichten Verkehr, hinter Pavello verzögerte eine nervige Umleitung unsere Planung, an einem Tag bis zum Gardasee zu kommen. Dafür fanden wir bei Mantova ein Privatquartier, in welchem uns die Hausfrau mit einem typisch italienischem Menu verwöhnte. Am nächsten Morgen ging es dann vorbei am Gardasee zum Brenner. Oben hatten wir nur 1 grad Celsius und ich hatte meine Winterhandschuhe verloren, fuhr nur mit Sommerhandschuhen mit Regenüberziehern. War ganz schön kalt! Vorbei an Innsbruck, fanden wir in Zirl ein Quartier. Über Mittenwald, Garmisch, Peiting, Schongau, Heilbronn ging es dann bis nach Hause, in Deutschland dann auf der Autobahn.
Doch jetzt zu Sardinien:
17.4. Frühmorgens gegen 7:00 Uhr erreichten wir
Olbia.
19.4. Heute ging es über Arbatax nach Navaresse, Baunei, St. Pitro.
Die kleine Kapelle St. Pitro erreicht man von Baunei aus, sie sieht aus
wie eine
20.4. Heute fuhren wir südwärts an der an der Küste entlang über
Gairo zum Strand von Tertenia,
22.4. Heute Quartierwechsel, Bei Jerzu die fantastischen Felsenformationen noch von der anderen Seite bestaunt. Dann gemütliche Fahrt durch das Hochland. Bei Ballao überraschte uns ein Gewitterguss, Wir stellten uns unter, und als der Regen langsam nachließ, ging es weiter. Dann kam aber erst der richtige Guss, und dieses Mal ohne Unterstellmöglichkeit. Aber dann kam die Sonne und in Muravera war alles trocken. Dort hatte es gar nicht geregnet. Wir fanden ein Quartier auf einem Campingplatz zwischen Muravera und S.Priamo, der Campingplatz 4Mori, durchaus empfehlenswert.
25.4. Auf Nebenstrassen fuhren wir erst nach Portoseco, reine Industriestadt. Dann nach St. Antioco, ein langweiliger Ort. Weiter ging die Fahrt an Häfen vorbei, war schon interessanter. Die Costa del Sud war der heutige Höhepunkt. Malerische Buchten mit Sandstrand, daneben schroffe Felsen, die steil aus dem Wasser aufragen. Es gab viele Stellen, einfach zum Verweilen. Am heutigen Tag fuhren wir die interesannteste Tour auf Sardinien.
27.4. Die Nacht hatte es schon durchgehend geregnet, und unsere Wirtin machte uns wenig Hoffnung auf trockene Stunden in den nächsten Tagen. Kurzentschlossen planten wir die Fahrt nach Olbia auf kürzester Strecke. Die Fahrt durch das Innland geht durch landwirtschaftlich genutzte Flächen, Viehherden weiden auf Feldern. Sieht fast idyllisch aus, wenn es nicht so anhaltend regnen würde. Nachmittags erreichen wir Olbia und ab mit der Fähre aufs Festland. Rückfahrt siehe oben. Zusammenfassung: Sardinien ist für Motorradfahrer eine sehr schöne Insel. Urtümliche Landschaften, romantische Küstenabschnitte, abenteuerliche Schluchten, aber auch ein wenig Kultur. Wer Abwechslung in den Bergen sucht, kann überall lang fahren und braucht keine große Planung. Die schönsten Küstenabschnitte fanden wir im Süden der Insel. Karten: Für die Hin- und Rückfahrt verwendeten wir einen Navi. Auf Sardinien fuhren wir recht gut mit der Ausschnittkarte aus der Autokarte plus Reiseguide von MarcoPolo, Italien
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